Langel liegt rechtsrheinisch im Süden Kölns direkt am Fluss, zwischen Zündorf und Niederkassel, und gehört seit 1975 zum Bezirk Porz. Gegenüber liegen Godorf und Sürth. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Stadtteil im linksrheinischen Bezirk Chorweiler.
Der Name leitet sich von „Lange Au" ab und verweist auf die langgestreckte Lage am Rhein. Lesefunde belegen Menschen schon in der Steinzeit, fränkische Gräber wurden auf dem Poppenberg entdeckt. Erstmals erwähnt wird Langel 965, als Erzbischof Bruno einen Meierhof in „Langalon am Rhein" der Abtei St. Pantaleon schenkte. Seit dem Mittelalter gehörte der Ort zum bergischen Amt Porz. 1371 ist eine Rheinfähre belegt.
Langel ist bis heute landwirtschaftlich geprägt. Mittelpunkt ist der Frohnhof, auf dem nach wie vor Zuckerrüben, Getreide und Raps angebaut werden. Das Ortsbild prägt die katholische Kirche St. Clemens, eine neugotische Backstein-Hallenkirche von 1891. Dank der ruhigen Lage am rechten Rheinufer ist Langel heute ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, Radfahrer und Wassersportler.