Wohnhaus
Marienburger Straße 40 · Marienburg
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_1675 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Marienburger Straße 40, 50968 Köln |
| Baujahr | um 1914 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 10.10.1983 |
| Stadtteil | Marienburg |
Das Haus ist bedeutend für die Geschichte der Menschen in Marienburg, da es den Ausbau (der bis in die zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts hinein reichte) dieses repräsentativen Kölner Villenvororts dokumentiert. Ende des vorigen Jahrhunderts entstanden außerhalb des Gürtels zwischen Bonner Straße und dem Rheinufer nach einem Bebauungsentwurf zu einer "Villenkolonie" eine Reihe von herrschaftlichen Landhäusern und Prachtvillen, die von bekannten Architekten für Bürger mit höchsten Ansprüchen entworfen und bestimmt waren. Mit der Errichtung des Bismarckturms (1902) erreichte der Ausbau dieses Villenviertels das Rheinufer.
Die zweigeschossige Villa - Teil einer Doppelvilla mit Nr. 42 - wurde um 1914 wahrscheinlich nach Plänen des Architekten Paul Pott errichtet. Sie zeigt einen einfachen, kubisch gegliederten Baukörper (Risalit, Portalanbau) mit einer dekorlosen Backsteinfassade. Originale Sprossenleiter mit Schlagläden, originale Haustüre und eine Holztreppe im Inneren sowie die originale Einfriedung gehören zur ästhetischen und funktionalen Einheit des Hauses.
Städtebaulich ist das Haus Teil einer Doppelvilla, die ihrerseits Bestandteil des Villen-Ensembles der ganzen "Villenkolonie Marienburg" darstellt. Die Bauart in Doppelvillenform mit Vor- und Hintergarten ist charakteristisch für dieses Viertel.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0