Wohnhaus
Gereonswall 32 · Altstadt/Nord
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_3351 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Gereonswall 32, 50668 Köln |
| Baujahr | 1885 bis 1890 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 29.11.1985 |
| Stadtteil | Altstadt/Nord |
Das Haus ist ein orts- und baugeschichtliches Zeugnis der Kölner Altstadt. Es dokumentiert in seiner Erscheinung die nach Abbruch der alten Stadtmauern 1881 möglich gewordene 2seitige Straßenbebauung des Gereonwalls, die hauptsächlich in den Jahren 1885 bis 1890 erfolgte.
Es weist sich als 4achsiges, 4geschossiges Wohnhaus aus. Von baukünstlerischer Bedeutung ist die Straßenfront des Hauses, einer in den Formen der Renaissance gehaltenen Putzfassade mit Stuckgliederung. Dem Fassadenaufbau liegen strenge Fensteraxialität und Ungleichheit der Achsen zugrunde. Durch den ungleichen Achsabstand wird die vierte Hausachse betont, die zudem durch Toreinfahrt und größere Fenster hervorgehoben wird. Als Gliederungs- und Schmuckelemente sind die Rustizierumng des EG, Gesimse sowie die Verdachungen und Umrahmungen der Fenster - hier v. a. die Giebel - und Rundbogenbekrönungen des zweiten Geschosses, zu vermerken. Die ästhetische Einheit der Fassadengestaltung wird durch die originale Haustür, die Kellerfenstergitter und einen Fahnenstangenhalter unterstrichen.
Von der Innenausstattung des Hauses sind vorhanden: Deckenstuck und ornamentierte Fußbodenfliesen/Hausflur; Holztreppe mit gedrechseltem Geländer, Antritts- und Zwischenpfosten; Wohnungs- und Zimmertüren.
Mit den Gebäuden Nr. 34 und Weidengase Nr. 68 bildet das Haus eine geschlossene Architekturgruppe, die mit den gegenüberliegenden historischen Häsuern Nr. 23, 25 - 27 und Weidengasse Nr. 79 das Erscheinungsbild des Straßenraums Gerionswall/ Weidengasse entscheidend prägt.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0