Gereonswall
Wie der nahe Friesenwall (siehe dort) folgt der Gereonswall dem Verlauf der mittelalterlichen Stadtmauer Kölns zwischen Gereonstor (Hansaring) und Hahnentor. Hier auf der Innenseite der Mauer lagen die Wirtschaftsflächen des Stifts St. Gereon (siehe Gereonstr.) — Gärten, Weinberge, Wiesen und kleinere Gewerbebauten. Mit der Schleifung der Mauer ab 1881 entstanden auf dem Schussfeld zunächst die heutigen Hohenzollernringe (Hansaring, Hohenzollernring, Kaiser-Wilhelm-Ring); die alten Wallnamen blieben als parallele Straßen auf der Innenseite erhalten und markieren bis heute den Verlauf der mittelalterlichen Stadtgrenze.
Quellen:
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 1: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 5: Wohnhaus
Nr. 6: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 8: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 11: Wohnhaus
Nr. 13: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 23b: Wohnhaus
Nr. 25: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 26: Wohnhaus
Nr. 27: Wohnhaus
Nr. 32: Wohnhaus
Nr. 34: Wohnhaus
Nr. 36: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 57: Schule (heute Teil der Bildungslandschaft Altstadt-Nord)
Nr. 108: Gereonsmühlenturm und Staudtmauerrest
Nr. 110: Wohnhaus
Nr. 128: Wohnhaus
Nr. 130: Wohnhaus
Nr. 132: Wohn- u. Geschäftshaus
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.