Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
19 Denkmale

Gereonswall

Länge
996 m
Hausnummern
50668: ungerade 1–27a, gerade 2–36 | 50670: ungerade 31–105, gerade 46–136
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Stadtteil
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Wie der nahe Friesenwall (siehe dort) folgt der Gereonswall dem Verlauf der mittelalterlichen Stadtmauer Kölns zwischen Gereonstor (Hansaring) und Hahnentor. Hier auf der Innenseite der Mauer lagen die Wirtschaftsflächen des Stifts St. Gereon (siehe Gereonstr.) — Gärten, Weinberge, Wiesen und kleinere Gewerbebauten. Mit der Schleifung der Mauer ab 1881 entstanden auf dem Schussfeld zunächst die heutigen Hohenzollernringe (Hansaring, Hohenzollernring, Kaiser-Wilhelm-Ring); die alten Wallnamen blieben als parallele Straßen auf der Innenseite erhalten und markieren bis heute den Verlauf der mittelalterlichen Stadtgrenze.

Quellen:

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