Siedlung "Göttersiedlung"
Wodanstraße 22 · Rath/Heumar
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_3425 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Siedlung "Göttersiedlung" |
| Adresse | Wodanstraße 22, 51107 Köln |
| Baujahr | um 1920 bis 1925 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 29.01.1986 |
| Stadtteil | Rath/Heumar |
Rath, seit 1914 Teil der Stadt Köln, entwickelte sich mit der Göttersiedlung und ihren für die nationalbewußte Zeit nicht untypischen germanischen Götternamen zu einem städtischen Wohnvorort mit neuem Wohnwert - ruhige Lage am Königsforst, kleine Hauseinheiten (Doppelhäuser) mit hohen bergenden Dächern - und hohem ästhetischen Reiz. Im Gegensatz zu den germanischen Straßennamen werden mit der Dachform, der dekorierten Stuckeinfassung von Tür und Seitenfenstern und den Gittern des Windfangs französische (Rokoko-)Formen zitiert.
Das um 1925 erbaute Wohnhaus - an der Mittelachse gespiegelter linker Teil eines 1geschossigen, 4achsigen Putzdoppelhauses mit hohem Mansardwalmdach und Vorgarten mit alter Einfriedung - ist ein schlichter Mauerbau mit (gelb) gefärbtem Rauhputz, ungerahmten Fensteröffnungen und ausladender Dachgesimskehle. Die Dekoration konzentriert sich auf die Einfassung und Pilasterstellung des an der Ecke eingeschnittenen und nach zwei Seiten offenen Windfangs mit Bögen, Aufgangstreppe, Ziergitter und Geländer sowie stuckierter, geschwungener und gegiebelter Umrahmung der originalen Eingangstür. Alle Fenster sind in dunklem Holzton in alter Sprossenteilung stilrichtig erneuert. Die verschieferte Umrandung der DG-Fenster ist nicht original. Hinter dem Haus mit seitlichem (jüngeren) Garagenbau großer Garten.
Das stattliche Doppelhaus ist Teil der zusammenhängend angelegten Siedlung und dessen unentbehrlicher Bestandteil; nach gleichem Bauplan sind die Häuser Nr. 17 - 19 und 25 - 27 derselben Straße entstanden.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0