Salierring
Der kurze Abschnitt zwischen Eifelstraße und Barbarossaplatz ist den Saliern gewidmet, die über hundert Jahre - von 1024 bis 1125 - die Geschicke des Reiches lenkten, dabei aber auch mit einem selbstbewußten Klerus und mächtigen Adel zu kämpfen hatten.
Zweiter Abschnitt nach dem Hohenstaufenring, dritter Süd-Ring nach dem Habsburgerring. Benannt nach den Saliern, dem fränkischen Herrschergeschlecht aus dem Raum Worms-Speyer (siehe Wormser Str.), das von 1024 bis 1125 die deutschen Könige und Kaiser stellte. Vier Salier-Herrscher saßen auf dem Reichsthron: Konrad II., Heinrich III., Heinrich IV. und Heinrich V. Heinrich IV. (1050–1106) ist die berühmteste Figur — sein „Gang nach Canossa" 1077 zu Papst Gregor VII. ist Schlüsselereignis des Investiturstreits, der die Frage entschied, wer im Reich die Bischöfe einsetzen darf. Der erste Salier Konrad II. wurde 1024 in Köln gewählt; seine Frau Gisela wurde am 21. September 1024 in Köln durch Erzbischof Pilgrim gekrönt — damit hatte Köln das Krönungsrecht.
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Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.