Wißmannstr.
Die Straße trug bis 2025 den Namen des „Afrika-Forschers" Hermann von Wissmann, der ab 1889 als Reichskommissar für „Deutsch-Ostafrika" mit der „Wissmann-Truppe" einen brutalen Feldzug an der ostafrikanischen Küste führte, in dessen Verlauf eroberte Dörfer geplündert und niedergebrannt, Felder verwüstet und Widerstandsführer erschossen oder gehängt wurden.
Auf Beschluss der Bezirksvertretung Ehrenfeld vom 8. September 2025 — gestützt auf ein Gutachten der Afrikanistin Marianne Bechhaus-Gerst — wurde die Straße nach Fasia Jansen umbenannt, einer afrodeutschen Sängerin und Liedermacherin, die als Tochter eines liberianischen Generalkonsuls und einer deutschen Köchin von der NS-Verfolgung betroffen war und im Nachkriegsdeutschland als Friedens- und Bürgerrechtsaktivistin auftrat.
Quellen:
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 1: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 4: Wohnhaus
Nr. 5: Wohnhaus
Nr. 6: Wohnhaus
Nr. 7: Wohnhaus
Nr. 9: Wohnhaus
Nr. 11: Wohnhaus
Nr. 31: Wohnhaus
Nr. 37: Wohnhaus
Nr. 39: Wohnhaus
Nr. 41: Wohnhaus
Nr. 43: Wohnhaus
Nr. 45: Wohnhaus
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.