Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
№ DE_05315000_A_3001 Oppenheimstraße 11 · Neustadt/Nord

Verwaltungsgebäude

Typ
Gebäude
Baujahr
1912 bis 1915
Denkmal seit
1985
Stadtteil
Neustadt/Nord
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Das Gebäude ist ein wichtiges regional- und baugeschichtliches Zeugnis der Kölner Neustadt, die als die bedeutendste Stadtgründung des 19. Jh. im Rheinland gilt. Es dokumentiert die ursprüngliche Bebauung des zwischen Rhein und Riehler Straße angelegten Villenviertels. Von dem an der Ecke Oppenheimstraße/Rheinufer erstellten Baukomplex der ehem. Cölner Unfall-Versicherung AG blieb nur das Geschäftsgebäude übrig. Dieses um 1912 bis 1915 von dem Architekten Otto Müller-Jena in Form eines Palais errichtete 2geschossige, mit Mansarddach versehene Bauwerk von vierzehn zu vier Achsen besitzt mit Travertin verkleidete, durch Wandpfeiler gegliederte Fassaden. Die Mittelpartie der Hauptfassade wird durch einen Risalit hervorgehoben, der durch Doppelpfeiler, Portal, hohes Treppenhausfenster und Frontgiebel betont wird. Die dem Rhein zugewandte Schmalseite ziert ein Altan. Wesentlicher Bestandteil der Fassadengestaltung sind die bildhauerischen Arbeiten von P. R. Henning/Berlin (Frauenfiguren seitlich des Giebels, Reliefs in den Fensterschlußsteinen/zweites Geschoß und im Giebelfeld).

Detail-Daten · Denkmalliste der Stadt Köln

Baudenkmalnr.
DE_05315000_A_3001
Typ
Gebäude-Denkmal
Bezeichnung
Verwaltungsgebäude
Adresse
Oppenheimstraße 11 , 50668 Köln
Stadtteil
Neustadt/Nord
Baujahr
1912 bis 1915
Architekt
Otto Müller-Jena
Eigentum
privates Eigentum
Denkmal seit
12.06.1985
Koordinaten
50.95384° N, 6.96945° E