Verwaltungsgebäude
Oppenheimstraße 11 · Neustadt/Nord
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_3001 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Verwaltungsgebäude |
| Adresse | Oppenheimstraße 11, 50668 Köln |
| Baujahr | 1912 bis 1915 |
| Architekt / Planung | Otto Müller-Jena |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 12.06.1985 |
| Stadtteil | Neustadt/Nord |
Das Gebäude ist ein wichtiges regional- und baugeschichtliches Zeugnis der Kölner Neustadt, die als die bedeutendste Stadtgründung des 19. Jh. im Rheinland gilt. Es dokumentiert die ursprüngliche Bebauung des zwischen Rhein und Riehler Straße angelegten Villenviertels. Von dem an der Ecke Oppenheimstraße/Rheinufer erstellten Baukomplex der ehem. Cölner Unfall-Versicherung AG blieb nur das Geschäftsgebäude übrig. Dieses um 1912 bis 1915 von dem Architekten Otto Müller-Jena in Form eines Palais errichtete 2geschossige, mit Mansarddach versehene Bauwerk von vierzehn zu vier Achsen besitzt mit Travertin verkleidete, durch Wandpfeiler gegliederte Fassaden. Die Mittelpartie der Hauptfassade wird durch einen Risalit hervorgehoben, der durch Doppelpfeiler, Portal, hohes Treppenhausfenster und Frontgiebel betont wird. Die dem Rhein zugewandte Schmalseite ziert ein Altan. Wesentlicher Bestandteil der Fassadengestaltung sind die bildhauerischen Arbeiten von P. R. Henning/Berlin (Frauenfiguren seitlich des Giebels, Reliefs in den Fensterschlußsteinen/zweites Geschoß und im Giebelfeld).
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0