Wohnhaus
Oppenheimstraße 18 · Neustadt/Nord
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_3370 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Oppenheimstraße 18, 50668 Köln |
| Baujahr | um 1910 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 10.12.1985 |
| Stadtteil | Neustadt/Nord |
Die um 1910 bis 1915 erbaute, repräsentative Villa ist ein bedeutendes Denkmals der Geschichte und des Siedlungscharakters der noblen Kölner Neustadt, der Stadterweiterung Kölns außerhalb der niedergelegten preußischen Ringbefestigung seit 1881. In deren nördlichem Bereich entstehen in direkter Nachbarschaft zum Rheinufer ruhige Alleen und Wohnstraßen mit anspruchsvollen Wohngebäuden in offener Straßenbebauung.
Hinter einem Vorgarten mit originaler Einfriedung und pagodentorähnlichem Durchgang (Pfeiler, Vorhangbogen, Dach) erhebt sich über hohem Souterrain die traufständige, 2geschossige Halbvilla (zu Nr. 16) mit ausgebautem Mansarddach. Die seitliche Außentreppe führt in einen überdachten, offenen Anbau mit seitlicher Arkade und vorderem Zierportal, dessen chinoiser Vorhangsbogen sind auf den Durchgang der Garteneinfriedung bezieht. Die flächige 3achsige Putzfassade über rustiziertem Werksteinsockel ist mit Gesimsen und Lisenen flach gegliedert. Gestalterischer Höhepunkt ist ein mächhtiger, turmartig halbrund vorstehender Risalit mit drei Fenstern in den Etagen, 7teiligem Fenster in der Dachzone und hohem Glockendach. Die Fenster sind sämtlich entstellend erneuert, die Haustür offenbar noch original erhalten. Die rückwärtige Fassade zum kleinen Hinterhof ist schlicht verputzt.
Verifizierung erhaltener Originalsubstanz im Innern ist z. Z. nicht möglich.
Aus städtebaulicher Sicht erhaltenswert ist das Gebäude als Teil der erhaltenen historischen baulichen Gestalt der Oppenheimstraße. Mit den Nachbarbauten Nr. 16 und 20 und den gegenüberliegenden gleichzeitigen Gebäuden einer Versicherungsgruppe ist das Gebäude Teil eines bedeutenden Denkmalensembles.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0