Wohnhaus
Nußbaumerstraße 40 · Ehrenfeld
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_3433 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Nußbaumerstraße 40, 50823 Köln |
| Baujahr | um 1910 bis 1912 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 14.02.1986 |
| Stadtteil | Ehrenfeld |
Das Haus ist ein Zeugnis der Orts-, Siedlungs- und Baugeschichte in Köln. In seiner Erscheinung dokumentiert es die Bebauung der Nußbaumerstraße in Neuehrenfeld um 1910 bis 1912.
Es weist sich als 2achsiges, 2geschossiges, mit Giebelgeschoß versehenes Wohnhaus aus. Seine Fassaden verdeutlichen als konstruktiver Teil des Hauskerns dessen Proportion, Geschoßgliederung und -höhe sowie Dachaufbau. Seine architektonische Bedeutung gewinnt es aus seiner Eingliederung in eine aus sechs Einheiten bestehenden Hausgruppe, die dem Architekten Rudolf Brovot zugeschrieben wird. Sie wurde in den Formen des Heimatstils errichtet; als Dekor dienen Stilelemente des Neuklassizismus (Eingangsgestaltung mit Wandsäulen). Als belebende Architekturglieder der Häuserreihe dienen Risalite mit Zwerchgiebel bzw. Erker mit aufsitzenden Walmgaupen, Fußwalme. Variiert sind die Formen der Fensteröffnungen und der Säulen am Hauseingang. Die gleichen Architekturglieder sind zumeist nebeneinander geordnet, so daß sind ein Großrahmen für zwei Häuser ergibt und somit der Eindruck der Schmalheit des einzelnen Hauses aufgehoben wird. Dieses Gestaltungsprinzip trifft auch auf Haus Nr. 40 zu, das durch seinen Risalit mit Haus Nr. 38 und in der Hauseingangsachse mit Nr. 42 übereinstimmt. Haustür und z. T. noch Fenster in originaler Teilung vervollständigen die ästhetische Einheit der Fassadengestaltung.
Im Innern sind von der originalen Einrichtung vorhanden: Marmorausstattung im Eingang; Wandtäfelung und Fliesenboden in der Diele; Holztreppe mit gedrechseltem Geländer; Fliesenboden in der Küche; Zimmertüren; Kachelofen/Gartenzimmer im EG; Reste der Stuckdecke im Vorderzimmer/1. OG.
Städtebaulich ergibt sich die Bedeutung des Hauses aus seiner Einbindung in die Hausgruppe.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0